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Die WasserchemieUm die ganze Vielfalt der Aquarienpflanzen ausnützen zu können, sollte unser
Aquarienwasser von vornherein auf einige wichtige chemische Parameter
eingestellt werden.
Eine Karbonathärte <10°dH ist unbedingt einzuhalten, da uns dies Tier und Pflanze gleichermaßen danken werden. Werte <2°dH sind jedoch wiederum ungünstig da hier die stabilisierende Bufferwirkung verloren geht und es schnell zum absinken des pH-Wertes in einen bedrohlichen Bereich kommen kann. Der pH-Wert sollte immer im leicht sauren Bereich stehen, allerdings sind Werte <6,0 unbedingt zu vermeiden (CO2-Vergiftung). Über das sog. Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht habe ich mich bereit im Absatz Pflege der Pflanzen redlich ausgelassen. Leitfähigkeits- und NitratwertDer Leitfähigkeitswert sollte nach Möglichkeit < 300 µS/cm liegen, die
Leitfähigkeitswerte vieler tropischer Gewässer weisen meist nur
Leitfähigkeitwerte von 30 - 100 µS/cm auf. SauerstoffgehaltAerobe Vorgänge (siehe Aufbau, Bodenheizung ) sind hierbei zum Abbau des
Nitrates unterstützend tätig. Ein ebenfalls Nitratbeseitigender Faktor ist der
Sauerstoffgehalt des Aquarienwassers, welcher in meinem Becken tagsüber Werte
von > 100 % Sättigung erreicht. Dies kann an den Gasblasen die an den Pflanzen ausperlen sehr gut beobachtet werden. |
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